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Wir fordern schnelleren Atomausstieg!

04.06.11 Die Par­teien ver­su­chen uns die Pseudo-Rück­kehr zum alten, rot-grünen Atom­aus­stieg als neues Aus­stiegs­kon­zept zu ver­kau­fen. Doch was ist neu an diesem Kon­sens, wenn wir nach Fu­ku­shi­ma nicht mal so weit sind wie vor einem Jahr?

Alle Reaktoren würden damit später abgeschaltet, als es ursprünglich im rot-grünen Atomkonsens vorgesehen war. 

Wir haben noch die Wahl, ob wir abschalten und Strom sparen, oder auf den GAU warten und dann sparen. Die Japaner haben keine Wahl mehr.

Je länger wir warten, umso größer wird die Gefahr, dass wir den Gau noch im eigenen Land erleben. Der Ausstieg binnen zwei Jahren ist möglich, wenn wir sofort damit beginnen und wirklich Energie einsparen. Selbst das Umwelt­bundesamt hält den Ausstieg bis 2017 für machbar, Greenpeace sogar 2015.

Statt einer Hintertür zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten fordern wir den Ausstieg jetzt wirklich zu beschleunigen! Wir wollen nicht, dass die AKW zehn Jahre weiterstrahlen und Müll produzieren. Das Ausstiegsgesetz muss den Zeitpunkt für die Abschaltung jedes Atomkraftwerks un­wide­rruf­lich fest­legen.

Wehren Sie sich - ein Atomausstieg 2022 ist zu spät!

Unterzeichnen Sie die Appelle von Greenpeace und Campact.