Sensationell: Deutschland hatte sogar im
1. Halbjahr 2011 einen Stromexportüberschuss
Jetzt öffentlich gewordene Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, BdEW, enthalten eine Sensation: Sogar im 1. Halbjahr 2011 hat Deutschland vier Milliarden Kilowattstunden Strom mehr exportiert als importiert.
Volltext anzeigenDer Ökostrom-Bluff der Stadtwerke Waldkirch
Pumpspeicherwerk Atdorf:
Ist dieser Speicher nötig?
In einer Stellungnahme lehnt der Schwarzwaldverein den Bau des geplanten Pumpspeichers im Hotzenwald in „ungewöhnlicher Deutlichkeit“ ab. Er diene nicht der Pufferung regenerativ erzeugten Stroms, sondern der Veredelung von überschüssigem Grundlaststrom in teuren Spitzenstrom. Das von der Schluchsee AG, einer Tochter von RWE und EnBW, geplante Großprojekt bei Bad Säckingen kommt damit weiter unter Druck.
Volltext anzeigenUntersteller will Pumpspeicher Atdorf bauen
Der grüne Umweltminister Franz Untersteller setzt sich für den Bau des umstrittenen Pumpspeichers im Südschwarzwald ein. Es sei nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch wie. Damit düpiert er nicht nur die Grünen vor Ort. Auch Umweltschützer und Bewohner der Region gehen auf die Barrikaden.
Volltext anzeigenExplosion in in Atomanlage Marcoule
Bei einer Explosion in der süd-französischen Atomanlage Marcoule ist ein Mensch getötet worden. Nach Angaben örtlicher Behörden wurden vier weitere verletzt, einer davon schwer.
Volltext anzeigenWem nützt der Sarkophag von Tschernobyl?
Für 550 Millionen Euro soll die Welt vor den Strahlen aus der Ruine des Kernkraftwerks Tschernobyl geschützt werden. Allein 42,4 Millionen Euro will Deutschland übernehmen. Der neue Sarkophag wird gebraucht, weil der alte instabil und undicht ist und weil sich allein in dem zerstörten Reaktorblock 4 noch 200 Tonnen Kernbrennstoff befinden sollen, dessen Strahlung eine erhebliche Gefahr darstellt. Das ist die offizielle Begründung.
Volltext anzeigenDie neue Windenergieanlage in Freiamt (links im Bild) ist fertig und läuft derzeit im Probebetrieb. Mit einer Nabenhöhe von 138 Meter und einem Rotordurchmesser von 82 Meter leistet das Windrad 2300 Kilowatt und soll etwa 4 Millionen Kilowattstunden einspeisen. • hjk • Bild: Erhard Schulz
Wir fordern schnelleren Atomausstieg!
Die Parteien versuchen uns die Pseudo-Rückkehr zum alten, rot-grünen Atomausstieg als neues Ausstiegskonzept zu verkaufen. Doch was ist neu an diesem Konsens, wenn wir nach Fukushima nicht mal so weit sind wie vor einem Jahr?
Volltext anzeigenEnergiewende – was das alles kostet!
Täglich werden neue Horrormeldungen durch Presse und Netz gejagt über die Kosten der neuerlichen Kehrtwende der Regierung in der Energiepolitik. Stimmt das wirklich? Kommen auf die Stromverbraucher und auf die Steuerzahler Preissteigerungen zu?
Volltext anzeigenHundt: Kernenergie ist umweltfreundlich
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte heute in Stuttgart, die Kernkraft schone das Klima und sei dadurch umweltfreundlich.
Volltext anzeigenMal gucken, wie der Wind so weht …
Die genau passende Satire von Frontal 21.
Kerntechnisches Regelwerk verrottet in Röttgens Schubladen
Ende 2003 hat die Rot-Grüne Bundesregierung die Novellierung des veralteten kerntechnischen Regelwerks gestartet. Unter der großen Koalition wurde im April 2009 das Werk fertig gestellt. Im Juni einigten sich BMU und Länder über dessen Einführung. Seit den Wahlen im September 2009 verrottet das Werk in den Schubladen von BMU-Minister Röttgen (CDU).
Volltext anzeigenEnergiekonzept der Bundesregierung
Im „Herbst der Entscheidungen“ haben CDU und FDP ihr „Energiekonzept“ vorgestellt, das die Laufzeitverlängerung der AKW begründen sollte. Von „Revolution“ war die Rede, die Energieversorgung sei „auf eine langfristig tragfähige Grundlage gestellt“. Mappus forderte noch wesentlich längere Laufzeiten und den Rücktritt von Röttgen, weil der das nicht wollte.
Volltext anzeigenBrüderle: Moratorium nur Wahlkampftaktik Keine Existenzgefährdung für AKW
Atomkraftwerke gehen aus taktischen Gründen vom Netz. Vor Spitzenmanagern der deutschen Industrie sagte Brüderle, dass die bevorstehenden Landtagswahlen der Grund für die plötzliche Kehrtwende der Regierung seien.
Volltext anzeigen„Auf dem Rücken der Opfer in Japan…“
Die peinlichste Fehlleistung ihrer Amtszeit
AKW sind sicher –
und die Erde ist eine Scheibe
Die Tragödie in Fukushima mahnt ein schnelles Ende dieser Dinosauriertechnik an. 25 Jahre nach Tschernobyl erlebt die Welt ein weiteres Atomdesaster. Bei den vielen Unfällen dazwischen hatten wir einfach nur sehr viel Glück: Forsmark, Krümmel, Fessenheim …
Volltext anzeigenNorbert Röttgen (CDU) ernennt Atomlobbyisten zum Leiter der Atomaufsicht
Ein Atomlobbyist als oberster Atomaufseher der Bundesregierung? Das ist kein Witz! Die schwarz-gelbe Regierung wird immer dreister. Immer mehr Lobbyisten entern die Regierungsstuben und verrichten dort eine Arbeit, die nicht im Sinne der Bevölkerung ist, sondern einzig und alleine ihren Auftraggebern dient. Einer der ersten in der schwarz-gelben Regierung war der sattsam bekannte Atomlobbyist Gerald Hennenhöfer.
Volltext anzeigenErneut defekte Spaltelemente im
Atomkraftwerk Gundremmingen
Im Block C des AKW Gundremmingen wurden jetzt beim Revisionsstillstand erneut undichte Spaltelemente entdeckt. Diesmal gleich vier und alle vom heiklen plutoniumhaltigen MOX-Typ. Verschämt meldete das AKW diesen Vorfall Freitagabend zum Redaktionsschluss.
Volltext anzeigenProbleme beim Newsletter-Versand
Die Probleme mit dem Newssystem sind heute Mittag eskaliert. Der heutige Newsletter wurde in einer Endlosschleife ständig neu verschickt.
Volltext anzeigenAuch Franzosen wollen keine Atomkraft mehr
Weiterlesen: Deutsche Welle 4. 7. 2011
Frankreichs Atomaufsicht gibt Alt-AKW noch zehn Jahre
Weiterlesen: Zeit Online 5. 7. 2011
EU verzichtet auf strenge Reaktor-Tests
Die Stresstests für die europäischen Atommeiler sollen nach Informationen der Süddeutschen Zeitung deutlich schwächer ausfallen als angekündigt.
Volltext anzeigenWie verstrahlt ist unser Essen?
EnBW und SWW
Bei Daimler und Bosch sind die Beweggründe, der EnBW von der Stange zu gehen, nicht zu erfahren. Die Sick AG hat die Stadtwerke in Richtung eines Ökostromanbieters verlassen, wie aus verlässlicher Quelle berichtet wurde.
Umschwung im Elsaß
Im Elsaß mehren sich die Stimmen für den Atomausstieg. Mitten in Colmar fastet eine Gruppe öffentlich für die Stilllegung von Fessenheim. Mit dabei der Bürgermeister von Kaysersberg. Der Deutschlandfunk berichtete.
Kritische Aktionäre fordern Rücktritt von RWE-Chef Großmann
Die Umweltorganisation urgewald und der Dachverband der Kritischen Aktionäre fordern die RWE AG bei der morgigen Hauptversammlung in Essen auf, sich von ihrer verantwortungslosen Atompolitik zu verabschieden, die Klage gegen das Atom-Moratorium zurückzuziehen und den Vorstandsvorsitzenden Großmann zu entlassen.
Volltext anzeigenDer Stadtrat von Straßburg hat gefordert, das Atomkraftwerk Fessenheim im Elsaß abzuschalten. Der Rat argumentiert, die Sicherheits-Standards aus der Zeit der Erbauung in den Siebziger Jahren seien heute überholt.Die für das AKW Fessenheim zuständige Überwachungskommission verlangte, die Risiken eines starken Erdbebens und einer Überschwemmung so rasch wie möglich neu zu bewerten.
Fukushima Dai-ichi
Die Bilder zeigen, wie groß das Ausmaß der Zerstörung dieses AKW nach den Explosionen ist. Die japanischen Behörden haben von Anfang an beschönigend berichtet haben. Die Bilder finden Sie hier.
Die Abklingbecken mit den verbrauchten Brennelementen befanden sich in der obersten Etage der zerstörten Reaktorgebäude. Das radioaktive Material liegt offen in den Trümmern.
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Manipulierte Öffentlichkeit
In einem Interview im Deutschlandfunk zeigt Thomas Leif, Vorsitzender von Netzwerk Recherche, wie die Atomlobby Öffentlichkeit und Regierung manipuliert. Interview anhören:
Fukushima heißt: endgültig abschalten
Kanzlerin Merkel will die AKW-Laufzeitverlängerungen für drei Monate aussetzen, solange sieben Meiler stillstehen lassen und die Sicherheit aller Atomreaktoren überprüfen. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass es nicht bei unverbindlichen Prüfungen und Zusagen bleibt, sondern endgültig abgeschaltet wird.
Unterzeichnen Sie den Appell an Angela Merkel bei campact.

100 % Erneuerbare Energien bis 2050
Dies ist eine Kernaussage des jüngsten Gutachtens des Sachverständigenrats der Bundesregierung für Umweltfragen. Das Gutachten steht hier.
Unser Appell an alle EnBW-Kunden aus Waldkirchs Umgebung: Atomausstieg selber machen
Ziehen Sie den Konzernen den Stecker! Vollziehen Sie Ihren persönlichen Atomausstieg.
Schalten Sie jetzt um auf saubere Zukunftstechnologie. Kehren Sie der EnBW (oder auch den anderen Energieriesen Eon, RWE und Vattenfall) mit ihren Atom- und Kohlekraftwerken den Rücken.
Wechseln Sie zu Ökostromanbietern wie
Hier finden Sie Infos zum Ausstieg:
Weitere Gründe für den Ausstieg.
Sie haben die Wahl: Wehren Sie sich jetzt gegen die Abzocke der 4 Stromgiganten. • hjk
Brüderle blockiert HGÜ-Leitung nach Norwegen
Auch Windstrom liese sich mit dieser HGÜ-Leitung in Norwegen in bestehenden Pumpspeicherseen (PSS) zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abrufen. NorGer hat eine Kapazität von 1.400 MW, die Leistung von 700 Windkraftanlagen oder einem AKW. Also genau die Art Netzausbau, die Europa jetzt dringend benötigt. Mehr in Report und Monitor.
Mit seiner Blockade durchkreuzt Brüderle auch die Pläne von EnBW und RWE im Südschwarzwald neue PSS zu bauen. Denn diese Eingriffe in die Natur sind dort niemand vermittelbar, so lange bestehende Anlagen anderswo nicht genutzt werden. | hjk

Rückenwind für Windenergie
Mehr Informationen hier.
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Stadtwerke Gengenbach
Seit 1. April 2010 mit Ökostrom aus Schönau
TERMINE & VERANSTALTUNGEN
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Dienstag 24. Januar, 20 Uhr
Gasthaus Hirschen, Waldkirch
BI-Treffen
Unsere TOPs:
- BI-Aktionsplan weiter entwickeln
- Erstellung eines Klimaschutzkonzepts in Waldkirch
- Identifizierung von Windstandorten
- Aktionen zum Fukushima-Jahrestag
- Steigende Chancen auf Fessenheim-Schließung?
Über eine rege Beteiligung von Euch freuen wir uns. Es stärkt Beschlüsse sehr, wenn sie auf einer breiten Basis gründen.
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Donnerstag, 26. Januar, 17 Uhr
Rathaus Waldkirch
Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft
Die Verwaltungsgemeinschaft Waldkirch–Gutach–Simonswald tagt in Waldkirch und beschäftigt sich mit Standorten für Windenergieanlagen.
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Wahr noch was?
Die Schöpfung geht weiter. Die taz titelte: „Zwölf neue Froscharten entdeckt“. Bibelverlage freuen sich euf eine Marktbelebung durch die überarbeiteten Neuauflagen.
Der Glauben an die Astrologie bietet keinen Seelenhalt. Sterndeuter versprechen zu Herbstanfang am 23. 9. das Sternbild der Waage. Sternforscher dagegen belegen, dass die Sonne noch bis Ende Oktober im Sternbild der Jungfrau steht.
Eine Korrektur der Astrologie ist allerdings nicht in Sicht. Die Geschäfte laufen auch so wunderbar.
Atheisten haben es gut. Die Pirahã-Indianer am Amazonas kennen keinen Gott und keine Rituale. Sie leben ohne Angst und Sorgen und sind offenbar das glücklichste Volk der Welt. Sogar den Missionar haben sie überzeugt.
Bahnchef Grube glaubt, die Bahn sei international erstklassig, Achtzig Prozent der Züge komme weniger als sechs Minuten zu spät.
Sorry, die erste Klasse ist besetzt. Da sitzen die Shinkansen aus Japan. Die durchschnittliche Verspätung eines einzelnen Shinkansen-Zuges beträgt ganze sechs Sekunden. Sekunden, Herr Grube, nicht Minuten! Konvertieren Sie endlich. Vom Glauben zum Wissen.
Herr Grube, Sie schon wieder? Nein, die zweite Klasse ist auch belegt. Die SBB. 88 Prozent ihrer Züge sind auf die Minute pünktlich. Und nur drei Prozent haben eine Verspätung von mehr als drei Minuten. Tja, tut uns leid. • hjk
Ausführliches zu Bahnverspätungen von Katharina Schüler, DRadio.de


Tagesgang eines Pumpspeicherkraftwerkes. Grün bedeutet Leistungsaufnahme aus dem Netz durch Pumpen; Rot Leistungsabgabe ins Netz durch Turbinen.