Sensationell: Deutschland hatte sogar im
1. Halbjahr 2011 einen Stromexportüberschuss

Jetzt öffentlich gewordene Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, BdEW, enthalten eine Sensation: Sogar im 1. Halbjahr 2011 hat Deutschland vier Milliarden Kilowattstunden Strom mehr exportiert als importiert.

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Der Ökostrom-Bluff der Stadtwerke Waldkirch

20.04.11 Eine Welle ökologischen Stroms schwappt über das be­weg­te Land. Aber es ist nicht überall Öko drin, wo Öko drauf steht. Eindeutige Mogelpackungen sind RECS-Zertifikate.

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Pumpspeicherwerk Atdorf:
Ist dieser Speicher nötig?

In einer Stellungnahme lehnt der Schwarzwaldverein den Bau des geplan­ten Pump­speichers im Hotzenwald in „unge­wöhn­licher Deutlichkeit“ ab. Er diene nicht der Pufferung regenerativ erzeugten Stroms, sondern der Ver­ede­lung von überschüssigem Grundlaststrom in teuren Spitzenstrom. Das von der Schluchsee AG, einer Tochter von RWE und EnBW, geplante Groß­projekt bei Bad Säckingen kommt damit weiter unter Druck.

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Untersteller will Pumpspeicher Atdorf bauen

Der grüne Umweltminister Franz Untersteller setzt sich für den Bau des umstrittenen Pump­speichers im Süd­schwarz­wald ein. Es sei nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch wie. Damit düpiert er nicht nur die Grünen vor Ort. Auch Umwelt­schützer und Bewohner der Re­gion gehen auf die Barri­ka­den.

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Explosion in in Atomanlage Marcoule

Bei einer Explosion in der süd-französischen Atomanlage Marcoule ist ein Mensch getötet worden. Nach Angaben örtlicher Behörden wurden vier weitere verletzt, einer davon schwer.

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Wem nützt der Sarkophag von Tschernobyl?

Für 550 Millionen Euro soll die Welt vor den Strahlen aus der Ruine des Kernkraftwerks Tschernobyl geschützt werden. Allein 42,4 Millionen Euro will Deutschland übernehmen. Der neue Sarkophag wird gebraucht, weil der alte instabil und undicht ist und weil sich allein in dem zerstörten Reak­tor­block 4 noch 200 Tonnen Kernbrennstoff befinden sollen, dessen Strah­lung eine erhebliche Gefahr darstellt. Das ist die offizielle Begrün­dung.

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01.09.11 Neues Windrad auf dem Scheerberg in Freiamt

Die neue Windenergieanlage in Freiamt (links im Bild) ist fertig und läuft derzeit im Probebetrieb. Mit einer Nabenhöhe von 138 Meter und einem Rotordurchmesser von 82 Meter leistet das Windrad 2300 Kilowatt und soll etwa 4 Millionen Kilowattstunden einspeisen. • hjk • Bild: Erhard Schulz

Wir fordern schnelleren Atomausstieg!

Die Par­teien ver­su­chen uns die Pseudo-Rück­kehr zum alten, rot-grünen Atom­aus­stieg als neues Aus­stiegs­kon­zept zu ver­kau­fen. Doch was ist neu an diesem Kon­sens, wenn wir nach Fu­ku­shi­ma nicht mal so weit sind wie vor einem Jahr?

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Energiewende – was das alles kostet!

Täglich werden neue Horrormeldungen durch Presse und Netz gejagt über die Kosten der neuerlichen Kehrtwende der Re­gie­rung in der Energiepolitik. Stimmt das wirklich? Kommen auf die Stromverbraucher und auf die Steuerzahler Preissteigerungen zu?

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Hundt: Kernenergie ist umweltfreundlich

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte heute in Stuttgart, die Kernkraft schone das Klima und sei dadurch umweltfreundlich.

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Mal gucken, wie der Wind so weht …

Die genau passende Satire von Frontal 21.

Kerntechnisches Regelwerk verrottet in Röttgens Schubladen

Ende 2003 hat die Rot-Grüne Bundesregierung die Novel­lie­rung des veralteten kerntechnischen Regelwerks gestartet. Unter der großen Koalition wurde im April 2009 das Werk fertig gestellt. Im Juni einigten sich BMU und Länder über dessen Einführung. Seit den Wahlen im September 2009 verrottet das Werk in den Schubladen von BMU-Minister Röttgen (CDU).

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Energiekonzept der Bundesregierung

Im „Herbst der Entscheidungen“ haben CDU und FDP ihr „Ener­gie­konzept“ vorgestellt, das die Laufzeitverlängerung der AKW begründen sollte. Von „Revolution“ war die Rede, die Ener­gie­ver­sor­gung sei „auf eine langfristig tragfähige Grundlage ge­stellt“. Mappus forderte noch wesentlich längere Laufzeiten und den Rücktritt von Röttgen, weil der das nicht wollte.

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Brüderle: Moratorium nur Wahlkampftaktik Keine Existenzgefährdung für AKW

Atomkraftwerke gehen aus taktischen Gründen vom Netz. Vor Spitzen­managern der deutschen Industrie sagte Brüderle, dass die bevor­ste­hen­den Landtagswahlen der Grund für die plötzliche Kehrtwende der Regie­rung seien.

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„Auf dem Rücken der Opfer in Japan…“

19.03.11 Diesen Vorwurf mussten sich heute morgen Anti-Atom-Aktivisten am CDU-Stand auf dem Marktplatz Waldkirch anhören.

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Die peinlichste Fehlleistung ihrer Amtszeit

17.03.11 So nennt Wolfgang Labuhn im Deutschlandfunk den Salto rückwärts der Kanzlerin in Sachen Atomkraftwerke. Noch viel mehr gilt das für Mappus, der plötzlich AKW stilllegt, die vor 2 Wochen noch absolut sicher gewesen sein sollen. So sicher, dass er sie viele Jahrzehnte weiter betreiben wollte. Mappus am 13. 12. 2010 im Paulussaal: „Kernkraftgegner haben mystische Ängste“.

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AKW sind sicher –
und die Erde ist eine Scheibe

Die Tragödie in Fukushima mahnt ein schnelles Ende die­ser Dino­sau­rier­technik an. 25 Jahre nach Tschernobyl erlebt die Welt ein weiteres Atomdesaster. Bei den vielen Unfällen dazwischen hatten wir einfach nur sehr viel Glück: Forsmark, Krümmel, Fessenheim …

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Norbert Röttgen (CDU) ernennt Atomlobbyisten zum Leiter der Atomaufsicht

Ein Atomlobbyist als oberster Atomaufseher der Bundes­regierung? Das ist kein Witz! Die schwarz-gelbe Regierung wird immer dreis­ter. Immer mehr Lobbyisten entern die Regierungs­stuben und ver­rich­ten dort eine Arbeit, die nicht im Sinne der Bevölkerung ist, sondern einzig und alleine ihren Auftraggebern dient. Einer der ersten in der schwarz-gelben Regierung war der sattsam bekannte Atomlobbyist Gerald Hennenhöfer.

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TERMINE & VERANSTALTUNGEN

Dienstag 24. Januar, 20 Uhr
Gasthaus Hirschen, Waldkirch

BI-Treffen

Unsere TOPs:

  • BI-Aktionsplan weiter entwickeln
  • Erstellung eines Klima­schutz­konzepts in Waldkirch
  • Identifizierung von Windstandorten
  • Aktionen zum Fukushima-Jahrestag
  • Steigende Chancen auf Fessenheim-Schließung?

Über eine rege Beteiligung von Euch freuen wir uns. Es stärkt Beschlüsse sehr, wenn sie auf einer breiten Basis gründen.

Donnerstag, 26. Januar, 17 Uhr
Rathaus Waldkirch

Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft

Die Verwaltungsgemeinschaft Wald­kirch–Gutach–Simonswald tagt in Waldkirch und beschäftigt sich mit Standorten für Windenergieanlagen.

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Wahr noch was?

Die Schöpfung geht weiter. Die taz titelte: „Zwölf neue Froscharten ent­deckt“. Bibelverlage freuen sich euf eine Marktbelebung durch die über­arbei­teten Neu­auf­lagen.

Der Glauben an die Astrologie bietet keinen Seelenhalt. Stern­deuter ver­spre­chen zu Herbst­anfang am 23. 9. das Stern­bild der Waage. Sternforscher dagegen belegen, dass die Sonne noch bis Ende Oktober im Sternbild der Jungfrau steht.
Eine Korrektur der Astrologie ist aller­dings nicht in Sicht. Die Geschäfte laufen auch so wunderbar.

Atheisten haben es gut. Die Pirahã-Indianer am Amazonas kennen keinen Gott und keine Rituale. Sie leben ohne Angst und Sorgen und sind offenbar das glücklichste Volk der Welt. Sogar den Missionar haben sie überzeugt.

Bahnchef Grube glaubt, die Bahn sei international erstklassig, Achtzig Pro­zent der Züge komme we­ni­ger als sechs Minuten zu spät.
Sorry, die erste Klasse ist besetzt. Da sitzen die Shin­kansen aus Japan. Die durch­schnitt­liche Ver­spä­tung eines ein­zel­nen Shin­kansen-Zuges beträgt ganze sechs Sekun­den. Sekun­den, Herr Grube, nicht Minuten! Kon­ver­tie­ren Sie end­lich. Vom Glau­ben zum Wissen.

Herr Grube, Sie schon wieder? Nein, die zweite Klasse ist auch belegt. Die SBB. 88 Prozent ihrer Züge sind auf die Minute pünktlich. Und nur drei Prozent haben eine Verspätung von mehr als drei Minuten. Tja, tut uns leid. • hjk

Ausführliches zu Bahnverspätungen von Katharina Schüler, DRadio.de