Wir fordern einen forcierten Klimaschutz

Offener Brief unserer BI an die "Jamaika"-Verhandlungspartner

Der Klimaschutz ist ein zentraler Streitpunkt bei den „Jamaika“-Sondierungen.

Wir haben deshalb einen offenen Brief an die „Jamaika“-Verhandlungspartner geschickt, um unser Interesse an einem konsequenten und wirksamen Klimaschutz zu artikulieren.

Bitte unterstützen Sie unser Anliegen, in dem Sie auf der Basis unseres Briefes ebenfalls bei den an den Gesprächen beteiligten Politiker/innen für den Klimaschutz intervenieren (Adressen finden Sie hier).

Klimaschutz ist eine Aufgabe für alle -  auch international. Seit 1987 wird dieses Ziel vom Bundestag über alle Parteigrenzen hinweg verfolgt. Die aktuellen deutschen  Klimaziele  wurden 2014 unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel formuliert. Wir finden es unverständlich, dass sich nun CDU, CSU, FDP und bestimmte Medien vom Klimaschutz quasi distanzieren, diesen den Grünen überlassen und die hierfür nötige Energiewende an vielen Stellen ausbremsen.

Waldkircher Klimaschutz-Arbeitskreis

Am 5. Dezember 2016 wurde der Waldkircher Klimaschutz-Arbeitskreis gegründet. In diesem Arbeitskreis engagieren sich Bürger/innen, Stadtverwaltung und Betriebe, um Waldkircher Akteure zu vernetzen und die Bevölkerung für den Klimaschutz zu motivieren.

Bei der Gründungsveranstaltung am 5. Dezember wurden fünf thematische Arbeitsgruppen gebildet: Bauen & Wohnen, Mobilität, Erneuerbare Energien, Gewerbe & Industrie sowie Umwelt, Ernährung & Landwirtschaft. Eine weitere Arbeitsgruppe kümmert sich um Koordination und Öffentlichkeitsarbeit.

Das nächste Plenum findet am Do, 28.9., um 19:30 Uhr im Roten Haus statt.

Weitere Informationen und Termine des Klimaschutz-Arbeitskreises gibt es hier.

Wie kann der Übergang in eine postfossile, dezentrale Wirtschaft gestaltet werden?

Mit dieser wichtigen Zukunftsfrage beschäftigt sich die sogenannte Transition-Town-Bewegung („Stadt im Wandel“). Sie wird getragen von  Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden auf der ganzen Welt. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass die nationale und internationale Politik nicht entsprechend auf die Herausforderungen des Klimawandels und des bevorstehenden globalen Ölfördermaximums („Peak Oil“) reagiert und daher die Kommunen von sich aus mit vorbereitenden Maßnahmen auf knapper werdende Roh- und Treibstoffe reagieren müssen. Die von Transition Towns initiierten Gemeinschaftsprojekte umfassen Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von fossilen Energieträgern sowie zur Stärkung der Regional- und Lokalwirtschaft. Nähere Informationen gibt es hier.

TERMINE & VERANSTALTUNGEN

Unser nächstes offenes BI-Treffen

findet Ende November/Anfang Dezember statt

Globales CO2 über 400 ppm

Im September 2016 hat der globale CO2-Gehalt in der Atmosphäre die Schwelle von 400 ppm überschritten. Ab 450 ppm sind dramatische Folgen für das Weltklima zu erwarten.

Zum Vergleich:

Vorindustrielles Zeitalter 280 ppm

Im Jahr 2000: 370 ppm

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